Zivilcourage wird gerne gefordert und gefördert. Niemand bestreitet, dass Zivilcourage für ein freiheitliches und demokratisches Gemeinwesen unverzichtbar ist. Zivilcourage wird aber ganz offensichtlich nicht hinreichend praktiziert.
„Da hätte ich eigentlich Nein sagen müssen.“
„Das hätte ich nicht zulassen dürfen.“
„Die andern haben ja auch nichts getan!“
Was fehlt uns denn, um öffentlich mutig zu sein? Zivilcourage erfordert Selbstbewusstsein und die Fähigkeit zu eigenverantwortlichem Urteilen und Handeln. Dies alles aber steht im Widerspruch zu dem Anpassungsdruck der Gesellschaft, die von Kindesbeinen an eher Konformität als Widerstand belohnt.
Sozial mutig zu handeln, bedeutet aktiv und sichtbar für menschliche und demokratische Werte und gegen die Verletzung der Integrität und der legitimen Interessen Anderer – und auch der eigenen! – einzutreten und dabei persönliche Risiken einzugehen.
Der Trainingstag schärft den Blick für kritische Situationen und macht Grenzen sowie Handlungsmöglichkeiten erfahrbar. Die TeilnehmerInnen setzen sich mit ihren Widerständen gegen das Eingreifen auseinander und suchen nach Wegen, Verantwortung für sich selbst und andere zu übernehmen.
Das Seminar umfasst theoretische Inputs, praktische Übungen und Rollenspiele. Es werden die fünf Hindernisse auf dem Weg zur Hilfeleistung bearbeitet. Es richtet sich an alle Erwachsenen, die sich mehr Zivilcourage in ihrem Alltag wünschen, insbesondere aber auch an Pädagogen, Erzieher und Lehrer, die diese Werte selbst umsetzen und weitervermitteln möchten.
Termine für Workshops und Seminare erfragen Sie bitte telefonisch oder per E-Mail.
Gerne biete ich Workshops an für geschlossene Gruppen aus Betrieben, Schulen oder anderen Einrichtungen.